25.05.2018 · Jugend-Bundesliga, JBLH weiblich, Home, Slider · Von: cb/pm vereine

DM B-Mädchen: Das Final Four startet

Wer wird Deutscher Meister? Die Frage wird am Sonntag gegen 16 Uhr beantwortet sein. Als Favoriten gehen scheinbar die drei Bundesliga-Nachwuchsteams der SG BBM Bietigheim und Borussia Dortmund ins Rennen. „In so einem Final Four gibt es eigentlich keine Favoriten“, warnt Dortmunds Trainer Tobias Fenske. Alle vier Begegnungen werden im Livestream über dhb.de/live übertragen.

TV Aldekerk – SG BBM Bietigheim

Am vergangenen Wochenende erreichte die weibliche B1 des Trainergespanns Rene Baude und Elin Kouker das Final Four um die Deutsche Meisterschaft, prompt bewarben sich die Verantwortlichen um die Ausrichtung des prominent besetzten Turniers und erhielten vom DHB den Zuschlag. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte richtet der ATV damit ein Turnier um die nationale Krone des weiblichen B-Jugend Handballs aus und möchte den Heimvorteil natürlich allzu gerne nutzen.

Doch der Halbfinal-Gegner wird sicher etwas dagegen haben und kommt mit dem Selbstvertrauen zweier Kantersiege im Viertelfinale gegen die HSG Blomberg-Lippe nach Aldekerk.

Borussia Dortmund – HC Leipzig

Nachdem sich der älteste Nachwuchs bereits im April für die Endrunde qualifizieren konnte, zog die von Tobias Fenske und Sarah Prumbaum betreute B-Jugend am vergangenen Samstag nach: Mit 26:22 gewannen die Schwarzgelben ihr Viertelfinal-Rückspiel bei der HSG Badenstedt. Den Grundstein für das Weiterkommen hatte der BVB in der Vorwoche bereits mit einem deutlichen 29:17 in eigener Halle gelegt. „Da haben wir ihnen mit einer kompromisslosen Deckung den Zahn gezogen, weshalb der Einzug ins Final Four im Rückspiel nicht mehr gefährdet war“, lobte Fenske seine Schützlinge.

Für die B-Juniorinnen wartet in der Endrunde (26./27. Mai in Aldekerk) nun eine neue Situation auf die jungen Spielerinnen. Der BVB trifft auf den Titelverteidiger HC Leipzig, geht also erstmals in dieser Saison nicht als klarer Favorit ins Rennen. „Die Zielsetzung war von vorneherein das Final Four, deshalb war der Druck spätestens seit der Westfalenmeisterschaft gegen Blomberg schon recht hoch“, erinnert sich Fenske. Seine Schützlinge gingen mit dieser Situation aber hervorragend um und wurden ihrer Favoritenrolle stets gerecht. „Wir müssen jetzt schauen, was passiert, wenn ein Spiel mal über eine längere Zeit knapp ist. Leipzig ist eine sehr homogene und taktisch variable Mannschaft. Es ist schwierig einzuschätzen, was uns erwartet“, wagt der Coach einen Ausblick.

Was die Dortmunderinnen in jedem Fall erwartet, ist eine gute Stimmung im niederrheinischen Aldekerk. Die Gastgeberinnen vom TV Aldekerk treffen im anderen Halbfinale auf die individuell äußerst stark besetzte SG BBM Bietigheim. Daran, gegen wenn es im Falle eines Halbfinal-Triumphes im Finale gehen könnte, verschwendet man im Dortmunder Lager allerdings keine Gedanken. „Auf dem Papier sind Bietigheim schon favorisiert, denke ich. Aber wir sind ganz weit davon entfernt, uns mit einem Finale gegen Bietigheim zu beschäftigen. In so einem Final Four gibt es eigentlich keine Favoriten“, warnt Fenske.

„Zum dritten Mal in Folge hat unsere B- Jugend das Final 4 der Deutschen Meisterschaft erreicht! Diese Tatsache spricht für die weiterhin hervorragende Nachwuchsarbeit des HC Leipzig. Allein die Qualifikation für das Wochenende der besten vier deutschen Nachwuchsteams ist ein riesen Erfolg. Ob nun wieder eine Medaille erobert werden kann bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass sich das Team ihren eigenen größten Wunsch erfüllt hat und nun ganz befreit aufspielen kann“, heißt es aus dem Lager des HC Leipzig.

Die Livestreams der Deutschen Jugend-Meisterschaften sind das Ergebnis einer Kooperation von Vereinen, Sportdeutschland.TV und Deutschem Handballbund.

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